Therapieethik
Therapeut*innen, die Seelentiertherapie einsetzen, unterliegen natürlich den gleichen ethischen Anforderungen wie alle Menschen, die Heilkunde ausüben. Respektvoller Umgang, Schweigepflicht und empathische, vorurteilsfreie und offene Grundhaltung sind so selbstverständlich, dass sie und andere Grundwerte keiner Erklärung bedürfen sollten.Darüber hinaus gibt es aber noch weitere Grundsätze, die mit den Besonderheiten der Seelentiertherapie einhergehen:
Wir Therapeut*innen....
- schreiben niemandem vor, was deren Seelentier sein soll
- weisen einem fremden Seelentier keine Eigenschaften, Verhaltensweisen oder Denkmuster zu, dies dürfen nur die Patient*innen selbst
- arbeiten nicht mit "Listen" von Tieren, sondern unterstützen unsere Patient*innen, das Konzept selbst zu erkunden
- respektieren den Wunsch der Patienten, deren Seelentier zu offenbaren oder für sich zu behalten
- äußern uns niemals abfällig oder wertend über das gewählte Tier
- offenbaren unser eigenes Seelentier nicht, es gilt Abstinenz zu wahren, um keine unvorteilhaften Dynamiken zu erzeugen