Seelentiertherapie
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Seelentiertherapie

Das Menschenbild in der Seelentiertherapie

Die Seelentiertherapie folgt einem humanistischen, positiven Menschenbild. Menschen werden grundsätzlich ohne psychische Störungen geboren. Entwicklungsstörungen oder Neurodivergenzen wie Autismus-Spektrums-Störungen oder ADHS sind aus der Sicht der Seelentiertherapie keine psychischen Störungen. Ein Mensch ist grundsätzlich ein freundliches, positives und konstruktives Wesen. Jede Abweichung hiervon ist als Anpassungsreaktion auf eine nicht-ideale Umwelt zu verstehen. Da wir alle in einer nicht-idealen Umwelt leben, sind Menschen in verschiedenen Ausprägungen von diesem Idealbild abweichend.

Jeder Mensch verfügt über einen Persönlichkeitskern, ein "ich" oder "selbst". Dieser Persönlichkeitskern kann durch ein Tier repräsentiert werden, dass wir das "Seelentier" nennen. Bei der Frage um welches Tier es sich handelt, ist die Perspektive des entsprechenden Menschen entscheidend. Es ist nicht wichtig, was Andere einem Fuchs zuschreiben, es ist wichtig was der Patient dem Fuchs zuschreibt, wenn er sich als "Fuchs" bezeichnet. Das Seelentier ist somit ein individuelles Konzept. Es kann natürlich sein, dass Menschen aus einem gleichen Kulturkreis einem Tier die gleichen oder zumindest ähnliche Eigenschaften zuschreiben. Hierdurch entsteht eine gemeinsame Sprache und ein gemeinsames Konzept, und ein Seelentier kann als Kommunikationsmetapher genutzt werden.